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Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus)  KI-generierte Darstellung
Meldung vom 07.10.2026

Informationen zur Asiatischen Tigermücke

Woran erkennt man die Tigermücke? Die Asiatische Tigermücke ist nur etwa drei bis acht Millimeter groß und auffällig schwarz-weiß gefärbt. Typisch sind ein weißer Längsstreifen auf Kopf und Rücken, fünf weiße Streifen an den Hinterbeinen sowie ein weißes letztes Beinglied. Anders als viele heimische Mücken ist sie vor allem tagsüber aktiv und sehr stechfreudig. Geht von ihr eine unmittelbare Gefahr aus? Die Tigermücke kann Krankheitserreger wie Dengue- oder Chikungunya-Viren übertragen. Dazu müsste sie jedoch zuvor einen infizierten Menschen gestochen haben. Ein Fund bedeutet deshalb noch keine unmittelbare Gesundheitsgefahr. Dennoch sollte ihre weitere Ausbreitung möglichst früh verhindert werden. Wo kann die Tigermücke brüten? Das Tier benötigt keine großen Wasserflächen. Schon kleinste Mengen stehenden Wassers können ausreichen, häufig an Stellen, die leicht übersehen werden: - Blumentopfuntersetzer, Vasen und Gießkannen - Vogeltränken und Wassernäpfe - Sonnenschirmständer und Schirmfüße - offene Zaunpfosten, Rohre und Hohlräume - Spielzeug, Planschbecken oder herumliegende Behälter - Falten und Vertiefungen in Abdeckplanen - verstopfte Regenrinnen und Bodenabläufe - Schubkarren, alte Reifen und Folien - Vertiefungen in Gartenmöbeln oder Dekorationsgegenständen Was ist jetzt zu tun? - Wasseransammlungen mindestens einmal pro Woche vollständig beseitigen. - Gefäße gründlich auswischen. - Die Eier haften an den Innenwänden und können Trockenzeiten überstehen. - Tiertränken und Wassernäpfe spätestens alle zwei Tage leeren, reinigen und neu befüllen. - Ungenutzte Gegenstände umdrehen oder regengeschützt lagern. - Regentonnen lückenlos mit einem Deckel oder engmaschigen Netz verschließen. - Regenrinnen, Abläufe, Rohre und Planen regelmäßig kontrollieren.