Blick auf Sasbach
© Roland Spether

Kommunal- und Europawahl 2024

Bautechniker Christoph Karcher informiert die Anlieger der Gartenstraße
Meldung vom 08.07.2024

Gemeinde Sasbach informiert Anlieger

Aufgrund der im August beginnenden Sanierungsmaßnahmen lud die Gemeinde Sasbach die Anwohner der Gartenstraße sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in den Ratssaal ein. Bautechniker Christoph Karcher, Kanalaufseher Markus Doninger, stellvertretender Kämmerer Niko Ketterer und Bürgermeisterin Dijana Opitz stellten das Vorhaben vor und beantworteten die zahlreichen Fragen der rund 30 anwesenden Anwohner. So interessierten sich die Bürger dafür, wie während der Bauzeit die An- und Abfahrt vom eigenen Grundstück sichergestellt werden kann, welche Kosten die Anwohner selbst tragen müssten und weshalb zahlreiche Bauminseln vorgesehen sind. „Es ist geplant, Sie als Anwohner rechtzeitig darüber zu informieren, wenn die Arbeiten ein Ein- und Ausfahren aus der Garage oder dem Hof blockieren. So können Sie vorher reagieren und das Auto entsprechend woanders parken“, erklärte Christoph Karcher. „Bezüglich der individuellen Kosten wird es Einzelgespräche mit jedem Anwohner geben, wenn gewünscht. Bitte kommen Sie diesbezüglich bitte per Email auf uns zu“, betonte Karcher, der über ckarcher@sasbach-ortenau.de zu erreichen ist. Zu den Bauminseln antwortete Bürgermeisterin Opitz: „Es war ein ausdrücklicher Wunsch des Gemeinderats, die Gartenstraße nicht nur im Untergrund zu ertüchtigen, sondern auch an der Oberfläche aufzuwerten. Die Bauminseln und entsprechende Bodenpflanzen tragen zur Verbesserung der Biodiversität bei, die Baumkronen sorgen im Sommer für Schatten und Abkühlung. Da offenes Erdreich das Wasser hält, verringert sich auch die Belastung für die Kanalisation“, so Opitz. „All das sind positive Aspekte, die wir in der Gartenstraße umsetzen werden“. Ein Bürger sorgte sich um mögliche Überschwemmungen im Keller bei Starkregenereignissen. „Der Kanal wurde laut Generalentwässerungsplan berechnet und bemessen. Er ist ausreichend dimensioniert, dennoch ist es empfehlenswert, auf dem Privatgrundstück Rückstauklappen einzubauen“, berichtete Kanalaufseher Markus Doninger. Weitere Fragen zum Thema sicherer Schulweg für Kinder und der Hinweis, man möge die Schaffung einer Tempo-20 Zone in der Gartenstraße prüfen, wurden von den interessierten Bürgern vorgetragen und von der Verwaltung als Arbeitsauftrag mitgenommen.
Bildunterschrift: Die Lenderschüler der Klassen 8 bis 10 besuchten im Rahmen des Projekts „Juniorwahl“ Frau Opitz im Ratsaal. (Bild: Franziska Müller)
Die Lenderschüler der Klassen 8 bis 10 besuchten im Rahmen des Projekts „Juniorwahl“ Frau Opitz im Ratsaal.
Meldung vom 20.06.2024

Schüler der Heimschule Lender simulieren Europawahl

Sasbach. Einmal die echte Luft eines Ortes schnuppern, an dem feste demokratische Regeln Zuhause sind – diese Chance eröffnete Bürgermeisterin Dijana Opitz kürzlich rund 30 Schülerinnen und Schülern der Heimschule Lender. Denn die Schüler aus dem Wahlvorstand des Projekts besuchten mit ihren beiden Fachlehrern Hanna Krug und Uli Noss den Ratssaal der Gemeinde Sasbach. „Hier am Ratstisch sitzen die gewählten Volksvertreter“, sagte die Bürgermeisterin und berichtete, dass der Ratssaal neben anderen Räumen bei den Kommunal-, Kreistags- und Europawahlen als Wahllokal und später als Auszählungsort diente.  Die Jugendlichen hatten sich zuvor im Unterricht mit dem Thema Wahlen und Wahlabläufe im Zuge des Projektes „Juniorwahl zur Europawahl“ auseinandergesetzt. Dabei wurden reale Verhältnisse simuliert, indem ein „Wahlvorstand“ und „Wahlhelfer“ bestimmt sowie der Wahlmodus erläutert worden war. Selbstverständlich gab es auch „Wahlberechtigte“, die ihre Stimmen abgeben durften. Wie das genau funktioniert und was dabei zu beachten ist, damit die Stimme gültig ist, war ebenso Bestandteil des Projektes.  Am Ende der nachgeahmten Wahl unter den knapp 400 Schülern, stand eine Wahlbeteiligung von satten 91 Prozent.  Grund genug für die Fachschaftsleitung Gemeinschaftskunde Frau Hanna Krug und ihren Kollegen Herrn Uli Noss, bei der Rathauschefin einen Besuch anzukündigen, um über die Resonanz des Projektes zum Thema Wahlen zu berichten.  Im Gespräch der Schüler mit Bürgermeisterin Opitz wurde deutlich, dass die jüngeren Projektteilnehmer aus der 8. Klasse mit den Regularien rund um die Wahl noch nicht vertraut waren. Die älteren Schüler legten Wert auf einen sorgfältigen Ablauf. Sie achteten darauf, dass Regeln eingehalten wurden und unterstützten dabei auch die jüngeren Mitschüler. Opitz würdigte die Teilnahme jeder Schülerin, jeden Schülers aus dem Wahlvorstand mit einer Urkunde, diese wurden von Frau Krug namentlichen vorbereitet. „Nach erfolgreich durchgeführter Wahl ist man glücklich, dass am Ende alles durch ist“ sagte sie. „Da das ein Haufen Arbeit ist, können Sie alle stolz auf Ihr Engagement sein. Gerne dürfen Sie auch, bei Interesse eine Gemeinderatssitzung bei uns besuchen.“ betonte Bürgermeisterin Opitz. Die Übergabe der Urkunde fand in einem „feierlichen“ Rahmen im Ratssaal statt, indem die Bürgermeisterin die Namen jeder einzelnen Person vorlas und das Dokument persönlich überreichte. 

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